Jung, talentiert, erfolgsversprechend

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Während am heutigen Dienstag, 30.06.2015, der 1. FC Saarbrücken seinen neuen Trainer für die kommende Saison vorstellte, ist die Saisonvorbereitung bereits in vollem Gange. Falko Götz, der Nachfolger des vor genau zehn Tagen zurückgetretenen Fuat Kilic, wird die Mannschaft von Interimstrainer Martin Forkel übernehmen, der innerhalb der vergangenen Woche erste Grundlagen in Sachen Fitness aufbauen sollte. Mit von der Partie waren die drei jungen Spieler Jens Meyer, Ivan Sachanenko und Jordan Steiner. Sie kommen aus der U19 des FCS, die in der vergangenen Saison mit unglaublich viel Kampf, Leidenschaft, Einsatz und oft genug auch fußballerischer Klasse den Abstieg aus der Bundesliga vermied und damit einen Meilenstein setzte. Nie zuvor war es einer U19 des FCS oder der U19 eines Regionalligisten im Allgemeinen gelungen, nicht direkt nach dem Aufstieg wieder aus der höchsten Spielklasse im Jugendfußball abzusteigen. Dazu konnten Meyer, Sachanenko und Steiner eine Menge beitragen. Nun mischen sie als bisher einzige Neuzugänge den Profibetrieb auf und pochen auf ihre Chance, sich im harten Alltag der Regionalliga durchzusetzen.

Jens Meyer

Der aus Lebach stammende Offensivspieler hat sich durch die Jugendabteilungen des FCS hochgearbeitet, bereits seit Jahren steht er im blau-schwarzen Dress auf dem Fußballplatz. Immer stach er heraus aus seinen Mannschaften, 2010/2011 in der C-Jugend schoss er 27 Tore. Im Folgejahr durfte er in der B-Jugend ran, wurde aber von einer schwerwiegenden Verletzung im linken Knie ausgebremst. Doch er kam zurück, als wäre nichts gewesen. In der Saison 2012/2013 gelangen ihm 23 Tore in der U17-Regionalliga. Es folgte der Sprung in die U19 und dort erreichte er nicht mehr solch hervorragende Torquoten wie in den Vorjahren. Er kam regelmäßig über den Flügel und hatte daher seltener Torraumsituationen. Trotzdem stach er hervor, kämpfte was das Zeug hielt und machte sich so unverzichtbar für die Mannschaft. In der vergangenen Saison erzielte er sieben Treffer und war damit Toptorschütze der U19 in der Bundesliga. Sein Aufstieg zu den Profis ist verdient, Jens Meyer ist ein Heißsporn, der alles für seinen Verein in die Waagschale wirft. Außerdem ist er ein Blau-Schwarzer durch und durch, tief im Verein verwurzelt. Sollte ihm der Sprung in die Regionalliga gelingen, wäre das ein großer Gewinn für den gesamten Verein.

Jordan Steiner

Der Franzose Jordan Steiner kam erst im Sommer des letzten Jahres zur U19 des FCS. Er spielte zuvor in den Jugendmannschaften des FC Metz, schlug aber direkt ein im Saarbrücker Mittelfeld. Steiner ist der Inbegriff eines Strategen. Er leitet klug die Angriffe seiner Mannschaft ein, nimmt im entscheidenden Moment Tempo aus dem Spiel. Dabei wirkt er enorm abgeklärt, wie alle seine Kollegen zeichnete er sich im vergangenen Jahr auch durch enorme Einsatzfreude aus. Er verdrängte Kapitän André Dalphin aus dem defensiven Mittelfeld, Dalphin spielte zumeist eine Position weiter vorne. Nun darf sich Steiner bei der ersten Mannschaft des FCS versuchen, und die Voraussetzungen für eine Profikarriere sind allemal da. Das bezeugt auch einer seiner beiden Treffer im vergangenen Jahr, der auch für den DFB zu den schönsten Toren der Saison gehörte.

Ivan Sachanenko

Wie Meyer ist Ivan Sachanenko ist seit Jahren mit dem FCS verbunden, spielte sich durch die Jugendmannschaften bis in den Profikader. Der 1.92 Meter lange Defensivspezialist gilt als größtes Talent in den Reihen des FCS, hatte durch seine Größe und gleichzeitig seine fußballerische Eleganz hohen Anteil am Klassenerhalt der U19 des letzten Jahres. Zu diesem konnte er beachtliche vier Tore beisteuern. Seine eigentliche Position ist die Innenverteidigung, doch aufgrund seiner fußballerischen Stärke wurde er vor allem in der zurückliegenden Rückrunde hin und her geschoben. Mal agierte er als rechter Verteidiger, meist jedoch als defensiver Part in der Doppelsechs neben Jordan Steiner. Sachanenko wird erst im Oktober 18, könnte noch ein ganzes Jahr in der U19 spielen.

Die Voraussetzungen für eine Profikarriere sind auch bei ihm absolut gegeben, auch wenn Ivan Sachanenko am vergangenen Samstag einen schweren Schlag einstecken musste: Als Innenverteidiger aufgestellt, zog er sich im ersten Testspiel des FCS nach der Sommerpause gegen Fola Esch eine schwere Verletzung im Knie zu. Vorderes Kreuzband und das Innenband sind gerissen, der Meniskus lädiert. Dazu die gesamte Partie gezerrt. Er hat einen ganz persönlichen Kampf vor sich: Den Kampf um die eigene Gesundheit. Zum Erfolg des FCS im kommenden Kampf um den Aufstieg wird er nicht beitragen können, nun heißt es Daumen drücken, damit er 2016 in der 3. Liga voll durchstarten kann!

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