Unter den Möglichkeiten

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Der Fußball ist zurück im Saarbrücker Ludwigspark – gut zwei Monate Sommerpause sind seit gestern Nachmittag offiziell vorbei. Die Regionalliga Südwest ist in die neue Saison gestartet und damit ging es auch für den FCS wieder los. Auftaktgegner war der SC Freiburg, es sollte nicht zu drei Punkten reichen. Der Kampf um einen der beiden Relegationsplätze wurde vom FCS mit einer Nullnummer eingeleitet.

Neuzugänge ohne Durchschlagskraft

Dabei bot die Startaufstellung nur eine kleinere Überraschung: Der vergangenen Sommer verpflichtete Hassan Amin durfte nach überzeugender Vorbereitung in der linken Verteidigung ran und Neuzugang Luksik rückte daher auf die offensivere Position. Während Amin als einer der besseren Saarbrücker zu überzeugen wusste, ist bei Luksik aber noch viel Luft nach oben. Offensiv lief über seine linke Seite so gut wie nichts, mehrfach zeigte er technische Mängel bei der Ballannahme. In der Viererkette ist er sicherlich besser aufgehoben, doch auch dort hat Hassan Amin derzeit gefühlt die Nase vorn. Im kommenden Spiel in Steinbach könnte dem Neuzugang daher erst einmal die Bank drohen.

Auch der zweite Neuzugang, Solomon Okoronkwo, stand gestern von Beginn an auf dem Platz. Und auch er zeigte vor allem eines: In Sachen Leistung ist er noch lange nicht am oberen Limit. Gleich vier hundertprozentige Torchancen verbaselte der Nigerianer, zeigtem sich ansonsten streckenweise zu lauffaul und unbeweglich. Dass er noch Zeit braucht, um seinen Körper in Topform zu bringen, war deutlich zu spüren. Sturmkollege Matthew Taylor hingegen präsentierte sich spritziger als in den letzten Partien der abgelaufenen Saison, leitete immer wieder gefährliche Situationen ein. Leider versagten auch ihm im entscheidenden Moment die Nerven. Freistehend vom Tor und von Sven Sökler mustergültig eingeleitet, traf er den Ball nur mit dem Schienbein und bugsierte ihn so deutlich über den anvisierten Kasten. Der Ball war kurz zuvor aufgesprungen und daher äußerst schwierig zu kontrollieren. So blieb es beim 0:0.

Schlussoffensive fällt aus

Der FCS zeigte sich über das gesamte Spiel hinweg gesehen stets als dominante Mannschaft, presste gut und ließ Freiburg oft nicht aus der eigenen Hälfte hinaus kombinieren. Die junge Mannschaft des Gegners machte dabei aber erstaunlich wenig Fehler. Zweimal konnte FCS-Kapitän Jan Fießer Bälle der Breisgauer abfangen und gedankenschnell nach vorne weiterleiten, zweimal scheiterte Solomon Okoronkwo am gut reagierenden Freiburger Keeper Steffen. Die drückende Hitze im weiten Rund des Ludwigsparks nagte an den Spielern. Mehrfach wurden Trinkpausen eingelegt, für eine Schlussoffensive inklusive Powerplay reichte es trotzdem nicht. Unkonzentriertheiten schlichen sich ein, am Ende hätte Freiburg gut und gerne selbst in Führung gehen können. So muss der FCS mit diesem einen Punkt leben, und das kann er auch. Sicherlich wäre man gerne mit drei Zählern in die Saison gestartet, um sich direkt an der Spitze festzusetzen, doch gerade mit Blick auf die Ergebnisse der Konkurrenz (Offenbach, Kassel, Homburg und Mannheim holten ebenfalls nur einen Punkt) wäre es vermessen, nun von einem Fehlstart zu sprechen. Um einen solchen abzuwenden, muss die Mannschaft in Steinbach am kommenden Wochenende nun aber dringend gewinnen.

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