5 Fakten zum SV Spielberg

  • Keine Ösis!

Spielberg? Das liegt doch in Österreich! Richtig. Aber weil der FCS (hoffentlich nicht mehr lange) in der Regionalliga Südwest Deutschlands beheimatet ist, fällt dieses Spielberg als Ligakonkurrent weg. Stattdessen kommt der Gegner der kommenden Begegnung aus einem Stadtteil Karlsbads, der ungefähr 2800 Einwohner zählt. Karlsbad ist allerdings selbst nur ein eher kleines Städtchen in der Peripherie Karlsruhes.

  • Noch nie so hoch gespielt

Regionalliga, das ist für den SVS ein Novum. Nie in der 95-jährigen Geschichte des Sportvereins spielte man so hoch wie in dieser Saison. Der bisher größte Erfolg datiert aus dem Jahre 1975, damals gelang die Qualifikation zum DFB-Pokal. Nun blickt man fast ehrfürchtig auf den kommenden Gegner aus Saarbrücken. Auf der vereinseigenen Homepage steht stolz geschrieben, dass man gegen ein Bundesliga-Gründungsmitglied im ehrwürdigen Ludwigsparkstadion antreten dürfe. Sehr sympathisch, liebe Steinbacher!

  • Kleiner Verein, große Namen

Als typischer Dorfverein konnte der SV Spielberg bisher zwar keinerlei Erfahrung im Profibereich des deutschen Fußballs sammeln, trotzdem ist er Ausgangspunkt einer steilen Karriere: Jens Nowotny, Abwehrrecke und ehemaliger deutscher Nationalspieler, lernte das Kicken in Spielberg. Und auch ein aktueller Bundesligaspieler schnürte seine Fußballschuhe bereits im Stadion am Talberg zu Karlsbad: Jérôme Gondorf, Profi beim Überraschungsbundesligisten SV Darmstadt 98.

  • Sympathische Fans

Der SV Spielberg hat etwa 550 Mitglieder. Und auch einige Fans unterstützen den Aufsteiger bei Auswärtsspielen, wie das letzte Gastspiel auf dem Kaiserslauterer Betzeberg gezeigt hat. Dabei zeigten die Spielberger, dass sie ein sympathisches Völkchen sind: Nach dem Spiel versammelten sie sich fröhlich in einer Fankneipe, sangen zu Gitarrenbegleitung und machten sich eine gute Zeit, wobei sie bald auch Gesellschaft von einigen FCK-Anhängern bekamen. Die sind dem gemeinen Saarbrücker zwar ein Dorn im Auge, trotzdem darf man gespannt sein auf die kleine Schar von Spielbergern, die ihr Team auch zum FCS begleiten wird.

  • Duell der Spitzenmannschaften

Ja, der SV Spielberg ist ein kleiner Verein. Und die Regionalliga ist das höchste aller Gefühle für die Spielberger. Das spricht sportlichem Erfolg aber offensichtlich nicht entgegen: Der SVS steht derzeit auf Rang neun, ist mit sieben Punkten auf Schlagdistanz zur Spitzengruppe. Natürlich weiß man das im Badischen richtig einzuschätzen, es geht einzig und allein um den Klassenerhalt in dieser Saison. Mit Blick auf die Startschwierigkeiten der beiden weiteren Aufsteiger Saar 05 und Steinbach ist der erfolgreiche Saisonstart der Spielberger aber umso lobenswerter.

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