Der Parkelfer – Claude

Der Ludwigspark wird erneuert – und der FCS muss seine traditionelle Heimat zumindest vorübergehend verlassen. Grund genug, uns vernünftig vom Park zu verabschieden. Das könnt ihr im Blau-Schwarzen Blog tun, indem ihr zum Parkelfer antretet: 11 Fragen zu unserem Stadion, die ihr ganz individuell beantworten könnt. Lasst dem Ludwigspark eure persönlichen Abschiedsworte da! Bei Interesse kontaktiert mich einfach, egal wie.

Heute ist FCS-Fan Claude an der Reihe. Viel Spaß mit seinen Antworten!

Claude im Ludwigspark mit Rainer Calmund
Claude im Ludwigspark mit Rainer Calmund

Wann fand dein erstes Spiel im Ludwigspark statt?

Also ich war so 10-11 Jahre alt und hatte einen 14-jährigen Freund, der mich „mitschleppte“. Ich erinnere mich noch, dass der FCS 2:1 gewann.

Wer war der Gegner?

Es dürfte Carl-Zeiss Jena oder Rot-Weiß Essen gewesen sein…

Was fasziniert dich besonders am Park?

Das er so wenig Komfort bietet, ich ihn aber dennoch so sehr ins Herz geschlossen habe.

Was wirst du am meisten vermissen?

Die Stadionanzeige, sodenn sie nicht doch noch nach dem Umbau aus nostalgischen Gründen erhalten wird.

Welches war dein ergreifenstes/spannenstes/emotionalstes Spiel im Park?

Ich habe mehrere, die mir wirklich noch gut im Gedächtnis geblieben sind.

92/93 gegen BVB (3:1) und gegen den FCK (2:0) und die La Ola gegen Bremen beim Stande von 0:4

Was war dein traurigster Moment im Park?

Oh je. Feuchte Augen hatte ich schon häufiger im Park gehabt. Jeder Abstieg tat weh.

Was war dein glücklichster Moment im Park?

Peter Eich hält den Elfmeter gegen Schweinfurt und bald darauf stürmten alle auf den Platz zur Gratulation für den Aufstieg, dabei war das Spiel noch garnicht offiziell abgepfiffen.

Wo war dein Stammplatz im Park?

Zuerst „D-Block“. Später wechselte ich ein bisschen durch und hatte dann mehrere Jahre eine Dauerkarte auf der Victor´s. Seit drei Jahren nun Haupttribüne.

Was muss im neuen Park besser werden?

Die Vermarktbarkeit zum einen, aber auch der Komfort für „den einfachen Fan“. Stinkende Pissrinnen und Zentimeter hoher Matsch sind im 21. Jahrhundert nichtmehr zeitgemäß in einem Stadion, welches irgendwann auch wieder eine Bundesligamannschaft beherbergen will.

Inwiefern ist der Ludwigspark ein Stück Heimat für dich?

Die Gesichter haben sich in den 23 Jahren, in denen ich nun durchgehend in den LuPa tingele, kaum verändert. Insofern hat es dort einen familiären und heimatlichen Charakter für mich.

Deine letzten Worte an den altehrwürdigen Ludwigspark:

„Mögen dir schon bald wieder bessere Zeiten beschieden sein“

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