Blau-Schwarz EXKLUSIV: Wichtige Hinweise zum anstehenden Saarderby

Epidemie geht um


Der Ort des Geschehens: Die saarländische Stadt Homburg Foto: Mstp77 (Wikipedia)
Der Ort des Geschehens: Die saarländische Stadt Homburg
Foto: Mstp77 (Wikipedia)

Es ist Vorsicht geboten: Seit einigen Tagen zeigen Personen im Saar-Pfalz-Kreis vermehrt Anzeichen einer bislang unbekannten und äußerst rätselhaften Krankheit. Sie brüsten sich mit grün-weißen Trikots, artikulieren sich wenn überhaupt nur noch plump und undeutlich und scheinen generell auf Krawall gebürstet. Auf Außenstehende könnten sie etwas dümmlich wirken. Bisher gibt es keine Informationen über Ansteckungsgefahr oder langfristige Auswirkungen der Krankheit, es wird aber dringend empfohlen, sich nicht mit Betroffenen abzugeben. Sollte ihnen jemand schon von Weitem ein „Saarbrücker Arschlöcher“ entgegenbrüllen, nehmen sie lieber Reißaus.


Immer wieder auftauchende Fälle


Internen Berichten zufolge geht das Gesundheitsamt des Stadtverbands Saarbrücken von einer nicht behandelbaren, chronischen Erkrankung aus. Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit leben die Betroffenen ein einfaches und unspannendes Leben und treten nur bei akuten Schüben an die Öffentlichkeit. Solche ereignen sich einige wenige Male pro Jahr. Interessanterweise treten die Schübe in der Regel in Verbindung mit besonderen Fußballspielen auf. Experten vermuten einen Zusammenhang.


Regelmäßige Therapiesitzungen


Nun sind uns Bilder zugespielt worden, die beweisen, dass die Krankheit gar nicht so unbekannt ist wie sie dem Gesundheitsamt zufolge scheint. Alle zwei Wochen finden im Homburger Waldstadion regelmäßige Therapiesitzungen statt. Zwar sind keine Tonaufnahmen zu finden, doch die dem Blau-Schwarzen Blog zugespielten Bilder belegen zumindest eine auffällige Kleidung der Betroffenen. Elf besonders akute Fälle bilden dabei die Mannschaft des FC 08 Homburg. Aus Gründen des Selbstschutzes wurde die Öffentlichkeit darüber bislang nicht ausreichend informiert. Es wurde die Legende genährt, in Homburg fänden ganz normale Fußballspiele statt.

Nun wäre das alles kein Problem, wenn nicht am Samstag das Saar-Derby anstünde. Dabei trifft der 1. FC Saarbrücken auf die Homburger. Obwohl die Ansteckungsgefahr noch nicht abschließend geklärt ist, findet das Spiel statt. Deshalb hier einige wichtige Sicherheitshinweise für die mitreisenden Saarbrücker Fans:


  • Halten sie sich von grün-weiß gekleideten Personen fern. Besonders von denen mit Schlagstöcken und Ganzkörperbeschienung! Die machen nur ihre Arbeit.
  • Reagieren sie cool auf etwaige Schmähgesänge. Ein „Saarbrücker Arschlöcher“ ist kein Grund, sich selbst und seine Gesundheit in Gefahr zu bringen.feiernde Fans
  • Versuchen sie, etwas zur Heilung der Betroffenen beizutragen. Feiern sie ein Fußballfest und den berauschenden Sieg ihrer Mannschaft. Es ist zwar nicht bewiesen, doch die Hoffnung stirbt zuletzt: Vielleicht lassen sich sogar von dieser üblen Krankheit Betroffene noch einmal auf den rechten Pfad bringen. Der Anblick von fröhlich feiernden Fußballfans soll Wunder bewirken.
  • Unterstützen sie ihre Mannschaft auch in den ersten 19 Minuten der Partie! Dann sollen die Betroffenen besonders empfänglich für heilende Gesänge sein.

Und zu guter Letzt noch ein freundlich gemeinter Hinweis an alle Homburger, die es möglicherweise auf diese Seite verirrt hat: Bevor ihr wutentbrannt in die Tasten haut und mich in Kommentaren beschimpft, tauscht doch einfach die Farben im Text aus. Lest überall, wo von grün-weißen Trikots die Rede ist, einfach blau-schwarze Trikots und schon könnt auch ihr euch schmunzelnd auf das einzig wahre Saar-Derby am kommenden Samstag freuen. In diesem Sinne!

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