Der Bockmist der Woche

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Beim FCS geht es derzeit mal wieder drunter und drüber. Die Boulevardmedien haben jeden Tag ihre helle Freude an neuen Stories, die sie veröffentlichen können. Für Saarbrücker Fans ist das mitunter ziemlich schmerzhaft. Die Laune sollte man sich dadurch aber nicht verderben lassen. Deshalb gibt es von nun an an dieser Stelle (hoffentlich nicht) jede Woche den Bockmist der vergangenen sieben Tage! (Achtung: Kann Spuren von Zynismus enthalten).

Das Umfeld als Sündenbock

Falko Götz sagt in einem „Interview“ mit der Bild-Zeitung zu seinem Rücktritt beim FCS, das eigentlich nur aus einer einzigen Antwort besteht, beim FCS fehle die nötige Unterstützung aus dem Umfeld, um einen Aufstieg zu realisieren. Hartmut Ostermann stimmt ihm kurze Zeit später, ebenfalls in der Bild-Zeitung, zu. Traditionsvereine seien ein schwieriges Pflaster für sportlichen Erfolg. Nicht also Götz‘ sportliches Scheitern, oder Ostermanns verfehlte Vereinspolitik sind in den Augen beider der Hauptgrund für ein weiteres Jahr Regionalliga, sondern die Stadt Saarbrücken und die Tradition des FCS. Selbstkritik? Fehlanzeige. Bockmist!

Rentner-Beirat

In dieser Woche wurde bekannt, dass Reinhard Klimmt derzeit daran arbeitet, einen Beirat zusammenzustellen, der dem FCS in der Zukunft beratend zur Seite stehen soll. Wer sich noch an die Jahre Klimmts im Aufsichtsrat erinnert, weiß, wie dieser Beirat letzten Endes aussehen wird. Experten aus Wirtschaft und Gesellschaft sollen dem Gremium beiwohnen, ebensolche Leute hatte Klimmt in seiner Zeit als Vorsitzender des Aufsichtsrats bereits immer wieder im Verein untergebracht. Resultat? Gleich null. Ein Beraterteam bestehend aus Klimmt, Paul Borgard und weiteren Rentnern wie der noch im Aufsichtsrat sitzende Leo Petry bringen den FCS sicher nicht weiter. Bockmist!

Luz wieder da

Felix Luz ist eigentlich Stürmer beim 1. FC Saarbrücken. In dieser Funktion trat er in der gesamten bisherigen Saison aber nur sehr selten in Erscheinung und wird das mutmaßlich auch nicht mehr tun. Eine Verletzung zwingt ihn zur Pause. Das Karriereende naht. Während er in den letzten Monaten nur sehr selten bei der Mannschaft zugegen war, bringt er sich in den letzten Tagen wieder vermehrt selbst ins Gespräch. Bei einer Ansprache ans Team kritisierte er vor kurzem (mal wieder) das Umfeld des Vereins. Gerüchten zufolge soll Luz langfristig neuer Sportdirektor werden. Qualifikationen dazu bringt er zwar bisher nicht mit, aber das gute Gehalt beim FCS wird er wahrscheinlich gerne auch noch über die Saison hinaus beziehen. Sportlich gerechtfertigt hat er es indes zu so gut wie keinem Zeitpunkt. Bockmist!

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