Die Umstrukturierung

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Umstrukturierung angekündigt

Am heutigen Freitag, 29. April 2016, hat Hartmut Ostermann, der Präsident des 1. FC Saarbrücken, auf einer Pressekonferenz grundlegende Änderungen bezüglich des Aufbaus der Führungsetage des FCS bekannt gegeben. Zwei Stühle müssen in naher Zukunft geräumt werden, drei neue Kräfte sollen stattdessen den Verein führen. Während der Geschäftsführer Thomas Heil und sein fürs Sportliche zuständiger Kollege Milan Sasic den Verein „nach einer Übergangsphase“ verlassen müssen, soll Vereinsikone Dieter Ferner den Posten des Vizepräsidenten übernehmen, der ehemalige Mannschaftskapitän Marcus Mann sportlicher Abteilungsleiter werden und David Fischer neuer Geschäftsführer des Vereins. Die genauen Aufgabenbereiche werden sich in den kommenden Wochen herauskristallisieren. 

Die Details

Keine Frage, die heutige Pressekonferenz und ihr Ergebnis kamen überraschend. Dieter Ferner, der regelmäßig betonte, kein Amt mehr im Verein übernehmen zu wollen, wird plötzlich Vizepräsident. Damit hatten wohl die wenigsten gerechnet. Die Entscheidung wirft ein gutes Licht auf Präsident Hartmut Ostermann, der Ferner laut eigener Aussage überzeugen konnte. Gleichzeitig kehrt mit Marcus Mann ein integerer, intelligenter junger Mann zurück, der als Spieler die Leitfigur des Kaders war und in Saarbrücken immer noch viele Anhänger hat. Der dritte Neue, David Fischer, war drei Jahre lang für die Offenbacher Kickers tätig und dort mit der Kaderzusammenstellung betraut.

Marcus Mann wird in Zukunft gemeinsam mit Dieter Ferner für die Zusammenstellung des Kaders verantwortlich sein. David Fischer, der schon für verschiedene Sportvermarkter arbeitete, wird die bisherige Arbeit Thomas Heils übernehmen und soll in diesem Bereich, vor allem auch im brachliegenden Marketing, für eine Professionalisierung sorgen. Heil konnte in seiner langen Dienstzeit nicht sonderlich viele positive Akzente setzen. Das soll nun anders werden.

Was das nun bedeutet:

Hartmut Ostermann kann sich an diesem Tage zu einem gelungenen Schachzug beglückwünschen. Oft war ihm in jüngerer Vergangenheit vorgeworfen worden, den Verein schleifen zu lassen, kein Interesse mehr an ihm zu haben. Nun hat er seine Kritiker mit Tatsachen erst einmal ruhig gestellt. Mit Mann und vor allem Ferner konnte er Personen gewinnen, die großen Rückhalt im Vereinsumfeld genießen und die damit auch Ostermann in ein gutes Licht rücken. Fischer könnte endlich für die lange geforderte Professionalisierung im und um den Verein sorgen. Seine Aufgabe wird es auch sein, den FCS nach außen hin besser zu vertreten, als das bisher der Fall war. Ostermann rückt damit aus der Schusslinie, auch die jüngst geäußerte Forderung nach einer schnellen Mitgliederversammlung verliert nun erst einmal an Relevanz. Die wichtigsten Personalien im Verein sind geklärt. Außerdem hat er endlich auf die miserable Bilanz Milan Sasics beim FCS reagiert und die Reißleine gezogen. Dass er das erst verkündet, nachdem er einen anerkannten Nachfolger gefunden hat, spricht für ihn. Nun kann in Ruhe die Suche nach einem neuen Trainer beginnen, auch die Kaderzusammenstellung muss schnellstens in Angriff genommen werden.

An dieser Stelle muss aber auch gesagt werden: Ferner, Fischer und Mann sind keine Garanten für eine Besserung. Im Verein muss sich weiterhin vieles ändern. Genau darauf lassen die neuen Namen nun aber hoffen. Die Zukunft wird zeigen, wie wichtig und richtig die heute verkündeten Entscheidungen im Hinblick auf die sportliche und strukturelle Entwicklung beim FCS sind.

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