Bereit zum Angriff

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Der 1. FC Saarbrücken hat eine Woche vor Beginn der neuen Saison in der Regionalliga Südwest die Generalprobe gegen den Zweitligisten SV Sandhausen unglücklich mit 2:3 verloren. Sandhausen kam in der letzten Spielminute nach einem Patzer David Salfelds zum unverdienten Siegtor. Der FCS hatte zuvor das Spiel über weite Strecken dominiert. Insgesamt hinterließ das Team einen guten, frischen und vor allem höchst motivierten Eindruck. Auch das Team hinter dem Team zeigte, dass es beim FCS aufwärts zu gehen scheint.

Eine Saisoneröffnung ist mehr als nur ein Testspiel. Trotzdem verliefen sich in den vergangenen Jahren regelmäßig nur wenige Zuschauer ans Sportfeld, wenn es gegen Gegner wie Wattenscheid ging. Das war in diesem Jahr anders. 1.400 Zuschauer durfte der FCS begrüßen, die Tribüne im Sportfeld war gut gefüllt. Um die Verpflegungsstände herum waren Bierbänke aufgebaut, in Kooperation mit SR1 hatte der Verein eine Springburg aufstellen lassen. Nach dem Spiel verteilten die Spieler dann eifrig neue und gut gestaltete Autogrammkarten an wartende Fans. Alles positiv also beim FCS.

Das zeigte auch das Spiel über weite Strecken. Zumindest in der Offensive ist der FCS unter Dirk Lottner enorm variabel und spielfreudig. Die Außen mit Alex Mendy und Markus Mendler, dazu mit den sehr offensivfreudigen Außenverteidigern Sascha Wenninger und Mario Müller sind echte Waffen. Im Sturmzentrum warten zwei physisch starke und gleichzeitig agile Stürmer mit Kevin Behrens und Patrick Schmidt. Und auch die derzeit zweite Garde mit Sven Sökler, Marwin Studtrucker und bald wieder Dennis Wegner und Jens Meyer, zusätzlich auch Jungspund Johannes Rossfeld, lassen keine Falten der Besorgnis vor Verletzungen aufkommen. Die FCS-Offensive ist sehr stark besetzt.

Schwächen waren gestern noch im Defensivverhalten auszumachen. Die extrem offensiv stehenden Außenverteidiger lassen zwangsweise Lücken zu, die gestern zu zwei Toren für Sandhausen führen. Auch in der Regionalliga besteht die Gefahr, gegen tiefstehende Gegner in Konter zu laufen. Im zentralen Mittelfeld besteht derweil ebenfalls noch Verbesserungsbedarf. Zwar sind wir auch dort mit Manuel Zeitz, Marco Holz, Jordan Steiner und im Notfall auch Daniel Döringer und Sven Sökler stark besetzt, hier macht sich der Systemwechsel auf eine Doppelspitze allerdings noch bemerkbar. Zeitz und Holz müssen im Mittelfeld mit einem Mann weniger agieren, wenn der Gegner auf die bewährte Fünferkette setzt. Dadurch sind im Zentrum häufig Räume unbesetzt. Wille und Leidenschaft allerdings sind beim gesamten Team zu beobachten. Dieser FCS macht Spaß und verbreitet Lust auf mehr!

 

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