Only one Matthew Taylor

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Zwei Jahre lang spielte er in Saarbrücken, nun kommt er erstmals als Gegner ins Völklinger Hermann-Neuberger-Stadion: Matthew Taylor. Der mittlerweile 34 Jahre alte US-Amerikaner war lange Zeit Leistungsträger beim FCS, gehörte immer zu den besten Torschützen in der Mannschaft und arbeitete obendrein viel für seine Teamkollegen. Anders als einige behaupten, gehörte Taylor trotz seines fortgeschrittenen Alters nicht zu den Enttäuschungen der vergangenen beiden Jahre. Voll eingeschlagen allerdings ist er auch nicht, vor allem in Sachen Kaltschnäuzigkeit ließ der erfahrene Stürmer oftmals einiges vermissen. 

Die Trennung im Sommer war indes keine große Überraschung. Taylor hatte wie die gesamte Mannschaft eine Saison zum Vergessen hinter sich, war obendrein in der Rückrunde unter Interimstrainer Taifour Diane nur noch im rechten Mittelfeld zum Einsatz gekommen. Dort fühlte er sich nicht wohl und zeigte schwache Leistungen, was allerdings nur folgerichtig war: Taylor zieht seine Qualitäten aus seiner Schlitzohrigkeit und einem guten Auge für seine Teamkollegen und feine Spielzüge. Geschwindigkeit allerdings fehlt ihm genauso wie die Ausdauer, ein ganzes Spiel an der Linie auf und ab zu rennen. Taylor im rechten Mittelfeld einzusetzen, war von vorneherein zum Scheitern verurteilt.

Nun kehrt er also zurück, und das ohne Groll. Obwohl er in Saarbrücken immer ein wenig unter Wert gehandelt wurde, verbrachte er nach eigener Aussage eineinhalb sportlich sehr schöne Jahre in Saarbrücken. Die Familie ist in der Landeshauptstadt heimisch geworden und wird Taylor nicht nach Offenbach begleiten, der dort unter der Woche eine WG mit einem Ex-Kollegen vom FSV Frankfurt bewohnt. Stammspieler ist Taylor beim OFC noch nicht, dazu fehlt ihm die körperliche Fitness. Zum Einsatz kommen wird er gegen den FCS aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit. Und Taylor ist hochmotiviert. Nicht viele hatten ihm zugetraut, noch einmal einen Verein in dieser Liga zu finden. Jetzt kann er es allen beweisen. Sein Start im Offenbacher Trikot jedenfalls hätte beinahe nicht besser laufen können. Mitte der zweiten Halbzeit eingewechselt, nach zehn Minuten das erste Tor für den neuen Verein, am Ende ein Heimsieg.

Das vielleicht emotionalste Tor Matthew Taylors für den FCS liegt nun schon beinahe eineinhalb Jahre zurück. Beim Auswärtsspiel in Pirmasens im Mai 2015 war er maßgeblich daran beteiligt, das schon verloren geglaubte Spiel noch zu drehen und den Platz in der Relegation damit so gut wie sicher zu machen:

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