Ein entscheidendes Spiel

am

Sieben Punkte hat der 1. FC Saarbrücken in den ersten vier Spielen der Regionalligasaison 2016/2017 bisher erkämpft. Nach zwei Siegen zu Beginn holte man gegen Offenbach einen Punkt, verlor dann in Stuttgart. Noch ist das Umfeld ruhig, Vertrauen in die sportliche Führung ist weiterhin vorhanden. Allerdings könnte es im nervösen Umfeld zur Trendwende kommen, wenn der Mannschaft gegen Wormatia Worms am Freitag kein Sieg gelingt.

Die Mehrheit der Anhänger des FCS ist weiterhin zuversichtlich ob der neuen Mannschaft und dem Team, das diese Mannschaft anleitet. Daran hat auch die Niederlage in Stuttgart nichts geändert. Trotzdem wurden mit ihr auch kritische Stimmen laut. Der Kader sei zu klein und zu schwach, in der zweiten Reihe stünden keine brauchbaren Alternativen bereit. Als Paradebeispiel wurde Jens Meyer herangezogen, der in Stuttgart eine große Chance zum Ausgleich liegen ließ. Unterstützt von der regionalen Bild-Zeitung kamen sogar weitere Aktivitäten auf dem Transfermarkt ins Gespräch. Das wäre allerdings unüberlegt und panisch, würde die Mannschaft höchstwahrscheinlich nicht verbessern.

Für alle Beteiligten wäre es deshalb jedenfalls enorm wichtig, drei Punkte im Heimspiel gegen Wormatia Worms einzufahren. Kritiker könnten eines Besseren belehrt, der Kontakt zur Tabellenspitze gehalten werden. Allerdings ist Worms mittlerweile beinahe eine Art Angstgegner für den FCS. Aus den letzten vier Partien konnte Worms drei gewinnen, Saarbrücken holte nur drei Punkte. Gerade zum aktuellen Zeitpunkt ist es enorm wichtig, diese Negativserie mit einem Sieg zu beenden. Eine Niederlage würde voraussichtlich für große Unruhe im Umfeld sorgen und die neue sportliche Leitung vor eine unerwartete Herausforderung stellen. Gerade durch unzählige Enttäuschungen in den vergangenen Jahren kann das Saarbrücker Umfeld als noch nervöser als ohnehin schon betrachtet werden.

Worms ist schlecht in die Saison gestartet, holte nur zwei Punkte aus den ersten drei Spielen. Damit stehen die Pfälzer unter Zugzwang und sind fast schon auf einen Sieg beim FCS angewiesen. Andernfalls wäre der Fehlstart perfekt. Auf die Zuschauer wartet also höchstwahrscheinlich ein intensives und kampfbetontes Spiel. Dem FCS muss es gelingen, seine spielerische Überlegenheit gegenüber der Wormatia auszuspielen. Dann dürfte einem Heimsieg nichts im Wege stehen. Ob einer der beiden linken Mittelfeldspieler Dennis Wegner und Markus Mendler schon wieder im Kader steht, bleibt abzuwarten. Ob der dort spielende Vertreter weiterhin Sven Sökler ist oder Marwin Studtrucker ins Team zurückkehrt, ebenfalls. Auf der rechten Abwehrseite sollte sich Daniel Döringer, gegen Stuttgart defensiv ohne Fehl und Tadel, erst einmal festgespielt haben.

2 Kommentare Gib deinen ab

  1. romanburg sagt:

    Hallo Lukas, die Abwehr macht mir Sorgen. Zuviele Chancen der Gegner! Die 4er Kette muss stehen. Das ist die Grundlage für alles andere. LG Roman

    Von Samsung Mobile gesendet

    1. Lukas sagt:

      Auf den Außen können wir froh sein, wenn Meyerhöfer wieder da ist. Dann haben wir da mehr Spielraum. Die Innenverteidigung findet sich in den letzten Wochen immer besser, finde ich.

Was denkst Du? Lass es uns wissen!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.