Ruhe bewahren

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Der 1. FC Saarbrücken hat am gestrigen Donnerstag in Wetzlar gegen den SC Teutonia Watzenborn-Steinberg verloren. Gegen den Aufsteiger ging der FCS zwar früh und mit der ersten Torchance im Spiel in Führung, gab diese aber nach einem Sonntagsschuss in der 24. Spielminute wieder her. Nachdem man in der zweiten Halbzeit auf die Führung drängte, sorgte Watzenborn-Steinberg rund fünfzehn Minuten vor dem Ende für die Entscheidung. Für den FCS ist es die zweite Niederlage dieser Saison.

Die Niederlage schmerzt deshalb, weil sie einerseits vermeidbar war und andererseits einen Rückschlag im Kampf um die Spitzenplätze der Liga bedeutet. Gerade vor den schweren Partien, die den FCS nach dem zehnten Spieltag erwarten, hätte ein Punktepolster gut getan. Doch die Niederlage ist bei weitem kein Beinbruch.

Der FCS ging enorm geschwächt in die Partie beim Aufsteiger. Torhüter David Salfeld fehlte, dazu Abwehrchef Peter Chrappan. Außerdem konnte auch Kapitän Manuel Zeitz verletzt nicht mitwirken. Jeder einzelne dieser Spieler ist für sich genommen schwer zu ersetzen. Alle drei zusammen sind eine elementare Achse, die dem FCS gestern fehlte. Hinzu kommen die beiden immer noch Verletzten Marco Meyerhöfer und Dennis Wegner, die in fittem Zustand ebenfalls unersetzlich für die Mannschaft sind. Der bis vor kurzem verletzte Markus Mendler ist auch noch nicht in der Form, die Mannschaft spielerisch führen zu können. Eine solch lange Liste von Ausfällen ist für den neu zusammengestellten FCS schlichtweg nicht zu kompensieren.

Die Niederlage in Wetzlar also hatte durchaus personelle Gründe. Der FCS, körperlich in jedem Spiel am Limit, muss sich nun möglichst unbeschadet in die spielfreie Pause am elften Spieltag retten. Wenn danach die wichtigen Führungsspieler zurück sind, kann der FCS mit breiter Brust in die vielen Derbys und Spitzenspiele gehen, die dann anstehen. Mit idealerweise 20 Punkten, die nach einem Sieg gegen Nöttingen auf dem Konto stünden, wäre der FCS voll im Soll und könnte entspannt auf die Konkurrenz blicken.

Trotz allem muss sich Saarbrücken ärgern. Wie schon gegen Pirmasens hatte die Mannschaft mehrfach die riesige Gelegenheit auf ein zweites Tor und nutzte sie nicht. Dieses Manko muss das Team schleunigst ablegen, sonst steht am Ende zu oft ein riesiger Aufwand in keinem Verhältnis zu mickrigen Erträgen. Zweimal wurde man nun für die Fahrlässigkeit vor des Gegners Tor bestraft, nun muss gegen Nöttingen eine Reaktion her.

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