Sportlich überzeugen

Drei Tage ist das Saar-Mosel-Derby zwischen dem 1. FC Saarbrücken und dem SV Eintracht Trier nun her, immer noch schlägt es hohe Wellen. Nachdem nun auch die Printmedien Berichte zum Geschehen auf und neben dem Platz geliefert haben, steht für den FCS schon wieder das nächste Ligaspiel an. Am heutigen Dienstag geht es für Team und Trainer nach Stuttgart, wo die vor der Saison von vielen zu den Favoriten auf den Aufstieg gezählten Kickers warten. Der FCS steckt nun also mittendrin im äußerst anspruchsvollen Programm des Oktobers 2016.

Es ist also längst an der Zeit, auch gedanklich wieder zum Sportlichen zurückzukehren. Nachdem in den letzten Tagen viel über Trierer und Saarbrücker Fans, heldenhafte Ordner, schläfrige Polizisten und verzerrende Medienberichte debattiert wurde, muss schon heute wieder auf dem Platz um wichtige Punkte gekämpft werden. Und in diesem Hinblick verspricht die Leistung aus dem Spiel gegen Trier sehr viel Positives.

Der FCS zeigte sich die gesamte bisherige Saison hinweg äußerst spielfreudig und kampfstark. Mittlerweile tritt die Mannschaft dank der zurückliegenden Erfolge auch mit einer großen Portion Selbstbewusstsein auf und überzeugt auf vielen Ebenen. Trotz der widrigen Begleitumstände und der Trierer Führung, die obendrein auch noch mit einem Platzverweis für Trainer Dirk Lottner einherging, ließ sich das Team nicht verunsichern und spielte weiter ruhig und abgeklärt auf das Tor der Trierer Gäste. Folgerichtig gelang schon vor der Halbzeit der Ausgleich. Nach der Halbzeit musste man gegen defensiv starke Trierer dann erneut lange kämpfen, um weitere Chancen zu kreieren. Doch das Team ließ sich nicht aus dem Konzept bringen, behielt die Ruhe und deshalb am Ende völlig verdient die Oberhand. Wie abgeklärt, ruhig und selbstbewusst der FCS derzeit aufspielt, erinnert an ein echtes Spitzenteam. Und dieses Spitzenteam hat in den kommenden Wochen die Möglichkeit, sich von der Konkurrenz sogar schon ein wenig abzusetzen.

Obendrein wurden gegen Trier zwei im bisherigen Saisonverlauf aufgetauchte Schwächen ausgemerzt: Peter Chrappan traf nach einem Standard, zum ersten Mal in dieser Saison. Und mit ihm und Marwin Studtrucker trafen zwei Nicht-Stürmer für den FCS, dessen Abhängigkeit von der Doppelspitze Schmidt-Behrens zuletzt oft bemängelt wurde. Wenn der FCS seine derzeitige Form aufrecht erhalten kann, ist er in dieser Liga nur von ganz wenigen Teams zu schlagen.

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