Schiedsrichter im Blickpunkt

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Im Spiel gegen die TuS Koblenz konnte der 1. FC Saarbrücken am vergangenen Samstag nicht gewinnen. 1:1 hieß es am Ende in einem Fußballspiel, das von Kampf, schlechten äußeren Bedingungen und einem völlig überforderten Schiedsrichter geprägt war. Alles in allem war für den FCS mehr als ein Punkt in diesem Spiel einfach nicht drin.

Schon vor Anpfiff sah die Lage für den FCS besorgniserregend aus. Weil auch Mario Müller sich im Abschlusstraining freitags noch in die ohnehin schon ellenlange Liste der ausfallenden Stammkräfte eintrug, saßen auf der Bank nur noch die jungen Meyer und Steiner sowie Ersatzkeeper Cymer aus dem aktuellen Profikader. Außerdem nahmen Cedric Euschen, Andrej Ogorodnik, Danny Laag und Jan Luca Rebmann aus der U19 Platz. Euschen kam im Laufe des Spiels dann auch zu seinem Debüt in der Regionalliga.

Geprägt wurde das Spiel aber vor allem von Simon Karcher und seinen Assistenten. Über das gesamte Spiel hinweg ließ das Schiedsrichtergespann eine klare Linie vermissen. Dann kam die erste spielentscheidende Situation: Der Koblenzer Bozic lief im Strafraum zur Grundlinie, FCS-Spieler Peter Chrappan rückte ihm auf die Pelle. Bozic versuchte, den Ball ins Zentrum zu spielen, um diesen Ball zu blocken, setzte Chrappan zur Grätsche an. Dabei berührte er Bozic nicht. Der fiel trotzdem und Karcher entschied trotz guter Sicht auf die Szene auf Elfmeter. Der Ex-FCSler Andreas Glockner nutzte die unberechtigte Chance zur Führung und traf zum 1:0 für Koblenz.

Kurze Zeit später standen dann wieder Chrappan und Karcher im Blickpunkt: Einen Eckball von Sökler köpfte Chrappen völlig unbedrängt ins lange Eck. Auf den Fernsehbildern ist in keinster Weise ein Regelverstoß zu erkennen. Trotzdem entschied Karcher, das Tor nicht anzuerkennen. Die Saarbrücker Spieler waren erbost.

Saarbrücken kämpfte sich in der Schlussphase trotzdem noch zum Ausgleich, konnte das Spiel aber nicht mehr drehen. Mit einigem Pech verlor man deshalb zwei Punkte, was aber ein Stück weit ausgleichende Gerechtigkeit ist. Beim Auswärtsspiel in Ulm vor einer Woche nämlich erkannte der Schiedsrichter einen regelkonformen Ulmer Treffer nicht an. Der FCS hat also keinen Grund, lange zu hadern, sondern kann seine volle Konzentration auf die kommenden Wochen richten: Dann stehen in Offenbach, gegen Stuttgart und in Worms drei schwere und womöglich richtungsweisende Spiele an. Bis dahin hat sich auch die personelle Situation hoffentlich wieder ein wenig entspannt.

Ein Kommentar Gib deinen ab

  1. Roman Burg sagt:

    Abwehr ist zu schwach für einen Aufstieg

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