Dran bleiben

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Das Jahr ist noch frisch, die Vorfreude schon groß: Der 1. FC Saarbrücken steht kurz vor dem Start in die Vorbereitung auf die restlichen Spiele der Saison 2016/2017. Bislang noch ohne Neuzugänge in der Winterpause warten die Fans gespannt auf neue Meldungen bezüglich der Erweiterung des Kaders. Auf der Liste von Sportdirektor Marcus Mann stehen vor allem junge, saarländische Fußballer mit Potential, die fußballerische Verstärkungen sein können und gleichzeitig die Bindung zwischen Mannschaft und Umfeld weiter vergrößern sollen.

Oft genannte Namen in dieser Diskussion sind Fabian Poß und Benno Mohr. Poß spielt in Diefflen, liefert für die Fußballer aus Dillingen Tore am Fließband. Schon in der Vergangenheit fiel er durch außerordentliche Treffsicherheit auf, weshalb er 2013 den Sprung nach Köln wagte. Dort schaffte er es nicht in den Profikader und kehrte deshalb zwei Jahre später in die Heimat zurück, um eine Ausbildung zum Polizisten zu beginnen. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge ist diese Ausbildung aktuell auch der Grund, warum sein Wechsel zum FCS auf Eis liegt.

Benno Mohr galt in seiner Jugend als eines der größten saarländischen Fußballtalente. Er wechselte in die A-Jugend von Borussia Mönchengladbach. Bisher hat auch er es allerdings nicht in den Profi-Kader geschafft, eine Rückkehr nach Saarbrücken scheint deshalb sehr wahrscheinlich. Der Wechsel verzögert sich aktuell durch den Trainerwechsel in Mönchengladbach, scheint aber nicht aufgehoben, sondern nur aufgeschoben zu sein.

Einige andere Namen, die in den vergangenen Wochen durch die Presse geisterten, sind da schon weniger realistisch. Sowohl die Homburger Timo Cecen und Jaron Schäfer als auch der Mannheimer Daniel di Gregorio sind wohl nur über die Zahlung einer Ablöse zu haben. Ihre Namen könnten aber im kommenden Sommer noch einmal heiße Themen werden.

Tabellarisch hat der FCS in den letzten Wochen des Jahres 2016 seine gute Ausgangsposition eingebüßt. Elversberg ist dem lokalen Rivalen bereits neun Punkte voraus, auch Mannheim und Steinbach sind dank eines weniger absolvierten Spiels aktuell nicht in Saarbrücker Reichweite. Doch Mannschaft und Trainerteam des FCS haben in den vergangenen Monaten bewiesen, dass sie eine Menge Kampfgeist und Leidenschaft mitbringen. Sollten die Topteams der Liga straucheln, will der FCS davon profitieren. Genau das muss auch das Ziel für die kommenden 13 Spiele sein: Möglichst bis zum Ende ganz oben mitmischen. Ein vorzeitiger Abschied aus dem Aufstiegskampf würde sich negativ auf Umfeld und Zuschauerzahlen auswirken, was den Verein beides empfindlich treffen würde.

Wenn das Team aber von Verletzungspech weitestgehend verschont bleibt, kann es durchaus noch einmal ganz oben angreifen. Die Rückkehrer Marco Meyerhöfer und Kevin Behrens bedeuten einen großen Qualitätsgewinn. Auch Dennis Wegner kann in der langen Vorbereitung einen neuen Anlauf wagen und mit der nötigen Geduld vielleicht endlich wieder ein Teil der Mannschaft werden. Seine Mentalität könnte in den kommenden Monaten von entscheidender Bedeutung sein.

 

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