Rechenspiele

Der 1. FC Saarbrücken ist vor wenigen Tagen in die Vorbereitung auf die restlichen Spiele der Saison 2016/2017 gestartet und hat in dieser Zeit schon einige Aufreger produziert. Größtes Thema war Dennis Wegner und sein Wunsch, den FCS zu verlassen. Doch ebenfalls immer wieder diskutiert wurde ein Artikel der Bild-Zeitung bezüglich einer Rechnung, wie es doch noch zum Aufstieg reichen könnte.

Die Bild nennt zehn Siege aus 13 Spielen als Marke, die der FCS erreichen müsste, um ernsthafte Chancen auf einen der ersten beiden Plätze in der Regionalliga Südwest zu haben. Dann stünde der FCS in der Endabrechnung bei mindestens 72 Punkten. Ein Blick auf die vergangenen Jahre zeigt: Eine solch hohe Punktzahl hätte seit der Regionalliga-Umstrukturierung im Südwesten immer zur Qualifikation zu den Relegationsspielen gereicht.

Und nicht nur das: Der Blick auf die vergangenen Jahre lässt darauf schließen, dass der FCS auch mit neun Siegen aus 13 Spielen gut fahren würde. Dann stünden am Ende abhängig von der Anzahl an Niederlagen mindestens 69 Punkte, ebenfalls eine sehr ordentliche Ausbeute aus 36 Spielen. Die allgemeine Formel über die Chancen zum Aufstieg spricht in der Regel von einem nötigen Zwei-Punkte-Schnitt pro Spiel. Dann wäre die magische Grenze in der Regionalliga Südwest wieder bei 72 Punkten.

Abhängig sind all diese Rechnungen von der Leistung der Konkurrenz. Im schlechtesten Fall muss der FCS auf den zweiten Platz in 13 Spielen acht Punkte aufholen. Dieser Fall tritt ein, wenn Waldhof Mannheim sein noch ausstehendes Spiel gegen die Stuttgarter Kickers gewinnt – keine einfache Aufgabe. Mannheim holte in der Hinrunde gegen die noch anstehenden Gegner sechs Siege und vier Unentschieden, verlor drei Spiele. Das macht in der Summe 22 Punkte aus 13 Spielen. Einen Sieg im Nachholspiel vorausgesetzt führt diese Rechnung also wieder dazu, dass der FCS 30 Punkte holen muss, um Mannheim in ähnlicher Form wie in der bisherigen Saison noch einholen zu können. Am Ende könnte gar das Torverhältnis entscheiden.

Die Rechnung läuft also immer wieder auf 30 Punkte in den noch ausstehenden Spielen hinaus – 30 Punkte, um am Ende die Relegationsspiele bestreiten zu können. Da die direkten Duelle mit Elversberg, Mannheim und Steinbach allesamt noch ausstehen, könnten genau in diesen Spielen extrem wichtige Punkte gewonnen werden. Gleichzeitig könnte eine Niederlage in einem solchen direkten Duell aber auch das jähe Ende aller Aufstiegsträume bedeuten. Um nochmal oben eingreifen zu können, muss die Mannschaft eine exzellente Rückrunde spielen. So viel ist klar.

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