Ein Großangriff steht an

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Der Großangriff steht an: Beim FCS wird sehr frühzeitig die kommende Saison geplant, bei den Fans wächst mit jeder Neuverpflichtung die Vorfreude ein wenig mehr. Es bahnt sich ein sehr starker Kader an.

Marcus Mann steht mit breitem Grinsen vor einem Bild des ehemaligen Ludwigsparkstadions, posiert im Handschlag mit Markus Obernosterer. Sein Namensvetter ist aktuell Spieler der SV Elversberg, ab Sommer aber beim 1. FC Saarbrücken unter Vertrag. Das gab der Verein heute bekannt. Und das entstehende Bild ist nahezu identisch mit einer Veröffentlichung von vor einigen Wochen: Mann ebenfalls neben einem aktuellen Elversberger Spieler, der im Sommer blau-schwarz überstreift. Der Name dieses Akteurs: Daniel Batz. Der FCS wildert beim direkten Konkurrenten und verpflichtet sehr frühzeitig zwei absolute Leistungsträger der SV Elversberg. So aggressiv und zielstrebig war die Transferpolitik des Vereins schon sehr lange nicht mehr.

Das alles deutet darauf hin, dass in der kommenden Saison unbedingt der Aufstieg her soll. Und beim Blick auf den möglichen Kader im kommenden Jahr steigt bei dem ein oder anderen Fan bereits die Vorfreude: Daniel Batz als klare Nummer eins im Tor, mit Manuel Zeitz und Marco Holz ein starkes zentrales Mittelfeld. Die beiden Angreifer Patrick Schmidt und Kevin Behrens sind in der Regionalliga das Nonplusultra, beide sind vertraglich gebunden und voraussichtlich ebenfalls Teil des Teams im kommenden Jahr. Der defensiv flexibel einsetzbare Steven Zellner als Fixpunkt in der Startelf. Dazu nun im offensiven Mittelfeld Obernosterer. Und weitere Verstärkungen sollen kommen: Die Verlängerung mit Marco Meyerhöfer steht bevor, der bei voller Gesundheit einer der besten Außenverteidiger der Liga ist. Außerdem soll ein absoluter Top-Verteidiger verpflichtet werden, neben dem sich Talent Ivan Sachanenko weiter entwickeln könnte. Und auch auf den Flügeln will der Verein nachlegen.

Und diese offensive Kaderplanung zu einem sehr frühen Zeitpunkt der Saison ist auch ein weiteres, bisher unausgesprochenes Zeichen: Die aktuelle Saison ist noch nicht abgehakt. Elversberg schwächelt, lässt reihenweise Punkte liegen. Der FCS könnte schon in Schlagdistanz sein, hätte er sich seine eigenen Katastrophenauftritte gegen Hoffenheim und in Pirmasens gespart. Doch die Mannschaft hat noch alle Möglichkeiten: Zwar sind acht aufzuholende Punkte eine Hypothek, doch mittlerweile hat der FCS ein Spiel mehr zu absolvieren als die SVE und deshalb im Idealfall nur noch fünf Punkte Rückstand. Der Abstand lässt sich im bald anstehenden direkten Duell auf zwei Pünktchen verkürzen. Dann müsste der FCS nur noch ein Spiel mehr gewinnen als die SVE und die Tabellensituation wäre wieder offen – hypothetisch.

Diese Rechnung ist sehr theoretisch und wird das vermutlich auch bleiben. Deshalb heißt es im kommenden Jahr: Volle Kraft zum Aufstieg. Doch falls es dann eben doch noch klappt in diesem Jahr, soll der Kader auch in der dritten Liga standhalten können. Dazu benötigt er weitere Toptransfers der Marken Batz und Obernosterer.

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