Das Abenteuer startet

am

Vier Flüge, fünf Länder, gut zwei Monate unterwegs auf verschiedenen Kontinenten. Übermorgen beginnt eines der größten Abenteuer meines bisherigen Lebens. Ich fliege nach Toronto, einer Millionenstadt im südlichen Zentrum Kanadas. Dort beginnt eine Reise über den amerikanischen Kontinent, die mich bis Kalifornien führen wird.

An dieser Stelle ist es vielleicht hilfreich, ein wenig persönlicher zu werden. Ich bin mittlerweile 21 Jahre alt, habe vor drei Jahren mein Abitur gemacht und vor wenigen Wochen meine Bachelor-Arbeit abgegeben. Ich habe also, wenn meine bewertenden Professoren nichts dagegen haben, bald ein abgeschlossenes Studium vorzuweisen – aufgrund der Bildungsreformen im letzten Jahrzehnt in einem Rekordtempo. G8, die Bologna-Reform und der abgeschaffte Wehrdienst haben es mir ermöglicht, mit knapp 21 schon am ganz nah dran am Ende der Bildungskette zu stehen.

Über die Sinnhaftigkeit der genannten Reformen kann man streiten, das will ich an dieser Stelle aber gar nicht. Ich bin zufrieden mit dem Verlauf meiner Schul- und Unizeit, auch wenn mir ein oder zwei Jahre mehr in verschiedenen Situationen vielleicht gut getan hätten. Jedenfalls stehe ich nun an einem Punkt, an dem ich mir die Zeit nehmen kann, einfach mal loszulassen.

Bildung, Lernen, Lehrer und Professoren zufriedenzustellen, das war die vergangenen Jahre immer irgendwie Zentrum meines Lebens, mal mehr und mal weniger. Jetzt stehe ich an einem Punkt, an dem ich dieses Zentrum (für eine gewisse Zeit) komplett zur Seite schieben und mich anderen Aspekten des Lebens widmen will – dazu bietet sich ein Auslandsaufenthalt, trotz aller Klischeehaftigkeit – einfach wunderbar an.

Ich werde jeden, der sich ein wenig für mich, meinen Weg oder ganz einfach die Schönheit der Welt interessiert, an dieser Stelle an meiner Reise teilnehmen lassen. Ich habe gewisse Ideen, Ambitionen und Vorstellungen, die ich umsetzen möchte. Vielleicht kann ich damit den ein oder anderen von euch unterhalten, informieren oder sogar inspirieren. Es wäre mir eine Freude.

Viele von euch folgen diesem Blog, weil ich seit Jahren regelmäßig Texte über Fußball und vor allem über den 1. FC Saarbrücken verfasse. Es hat sich mit der Zeit eine beständige Leserschaft aufgebaut, auf die ich sehr stolz bin und die ich mir zu Beginn meiner Blogger-Karriere wirklich nicht habe vorstellen können. Ich habe jede Menge Zeit und Arbeit in diesen Blog investiert und freue mich, dass das offensichtlich von vielen wertgeschätzt wird. Der Blau-Schwarze Blog hat Wettbewerbe gewonnen, wurde ausgezeichnet und hat Aufmerksamkeit erregt. Das wäre ohne euch, ohne Leser, niemals möglich gewesen. Danke dafür!

Jetzt geht es also auf Reisen und naturgemäß werden deshalb die Artikel zum FCS erst einmal in den Hintergrund rücken. Natürlich verfolge ich den Verein auch aus dem Ausland, aber schreiben werde ich nicht über ihn. Dafür werde ich euch an meinen Erlebnissen teilhaben lassen – mehr oder weniger regelmäßig. Bilder findet ihr auf meinem Instagram-Account, das ein oder andere Video wird hoffentlich auch auf meinem YouTube-Kanal erscheinen. Vielleicht habt ihr ja Lust, mich zu begleiten – und keine Sorge: Der FCS wird spätestens im Jahr 2018 wieder eine Rolle in meinen Texten spielen. Der Blau-Schwarze Blog geht von nun an neue Wege – und jung und hoffnungsvoll, wie ich bin, habe ich auch über meinen Auslandsaufenthalt hinaus große Pläne für ihn. Seid gespannt!

Foto: Yosomono
https://www.flickr.com/photos/preetamrai/

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