Hau rein, 2017!

am

Der letzte Abend des Jahres 2017 steht vor der Tür. Silvester, die Stunden des Abschieds. Abschied von einem Jahr, das nie mehr wieder kommt. Von 365 Tagen, von denen manche mehr und manche weniger in unserer Erinnerung bleiben werden. Manche von uns werden vor allem positive, andere überwiegend negative Erinnerungen behalten. Und alle vereint der Wunsch, dass 2018 ein gutes, erfolgreiches, schönes und erinnerungswürdiges Jahr wird. Doch erstmal heißt es Abschied nehmen vom Jahr 2017. Hier ist der Zweiseitig-Jahresrückblick!

Gut, dass du gehst, 2017!

2017 ist auch das Jahr von Donald Trump. Wer an die prägenden Figuren der letzten Monate zurückdenkt, der kommt am Toupet-Donald nicht vorbei. Unpräsidial, rassistisch, egoistisch. Kindlich, unreif, dumm. Die Liste der Adjektive kann beliebig weitergeführt werden. Und außer Trump? Da war die Bundestagswahl, mit niederschmetternd hohem AfD-Ergebnis. Dann waren da die peinlichen Koalitionsverhandlungen. Auch Terror gab es im Jahr 2017, und noch schlimmer: Der Terror ist spätestens mit dem zurückliegenden Jahr zum Alltag geworden. Ach, eine Bombe in der Londoner U-Bahn? Schlimm. Keine Todesopfer? Hätte schlimmer kommen können. Die Menschheit stumpfte in den letzten Monaten ab. Und sie verlor bedeutende Persönlichkeiten. Außerdem verlor sie unschuldige Menschen, die aus ihrem Alltag in den Tod gerissen wurden. In Barcelona, in Las Vegas, in Turku. In Bagdad, in Jerusalem, in der Türkei. Und dann ist da auch noch die niederschmetternde Prognose, mit der 2017 uns hier im Regen stehen lässt: All das wird 2018 vermutlich nicht besser werden. Danke für nichts, zurückliegendes Jahr!

Mach’s gut, 2017!

Nach dem Jahr 2016 konnte 2017 doch nur besser werden. Was haben alle gemeckert über 2016! Viele Prominente waren gestorben, Donald Trump wurde gewählt, Großbritannien entschied sich für den EU-Austritt. In Berlin raste ein Irrer mit einem LKW über den Weihnachtsmarkt und brachte 12 Menschen um. 12 Menschen, von denen in den Tagen danach keine Rede war. Es ging nur um ihn, den Terroristen, den  vorherigen Gefährder. Es ging um einen Menschen, der es nicht verdient hat, dass sein Name von uns genannt wird. Stattdessen verdienen es die 12 Ermordeten, dass wir ihnen gedenken. Und das taten wir 2017. Als sich das Attentat jährte, rückten die Namen der Opfer erstmals in den Fokus, in Form eines Denkmals am Breitscheidplatz. Was die verstrichene Zeitspanne über unsere Gesellschaft aussagt? Nichts Gutes. Aber daran ist nicht das zurückliegende Jahr Schuld. Lasst uns lieber die positiven Ansätze mitnehmen und im Jahr 2018 ausbauen. Dann schaffen wir es auch, den Terror in den Hintergrund zu rücken. Und dann war 2017 ein gutes Jahr. In diesem Sinne.

Was denkst Du? Lass es uns wissen!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.