Gegen das Vergessen

Foto: Kai Stachowiak/Pixabay

Am 27.01.1945 räumten die Alliierten das Konzentrationslager Buchenwald. Es war das Ende eines grauenhaften Massenmords. Es war das Ende der Shoa. Es soll und muss für alle Zeiten das Ende von solch bestialischer Gewalt gewesen sein.

„Mein Name ist Esther Bejarano. Ich war in Auschwitz. Ich habe die Nazizeit überlebt. Es ist ganz wichtig, dass wir gegen den neuen Rechtsruck, den wir nicht nur in Deutschland, sondern überall auf der Welt haben,  protestieren. Dass wir dagegen auf die Straße gehen.“

– Esther Bejarano, 93 Jahre alt im Interview mit dem FC St. Pauli.

Esther ist neun Jahre alt, als die Nazis an die Macht kommen. Sie lebt in Saarlouis, ihrer Heimatstadt an der französischen Grenze. Esther ist leidenschaftliche Sängerin. 1941 werden ihre Eltern ermordet. Esther kommt in ein Zwangsarbeitslager, wird zwei Jahre später nach Auschwitz deportiert. 1945 kann sie fliehen. Esther überlebt die Shoa und ist heute eine der letzten Zeitzeugen dieses grausamen Völkermords. Wir sind es Esther schuldig, unsere Stimme zu erheben und eine Wiederholung der NS-Zeit unbedingt zu verhindern. Es geht nicht um historische Schuld, es geht um zukunftsorientierte Verantwortung.

Unsere Generation trägt keine Schuld an den nationalsozialistischen Massenmorden. Doch unsere Generation macht sich schuldig, wenn sie vergisst.

Nie wieder. We remember.

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