Zukunftsmusik: Das Medium von morgen

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Gerade erst sind die Münchner Medientage 2018 über die Bühne gegangen. Die Veranstaltung brachte über 7.000 Medienschaffende und Kommunikationsexperten aus dem In- und Ausland zusammen. Es wurde präsentiert, geplaudert und diskutiert.

Medien, so ist es allerorts seit Jahren zu hören, gehen schwierigen Zeiten entgegen. Die Finanzierungskrise des Journalismus, sie ist wie eine riesige schwarze Gewitterfront. Deutschlands Medienunternehmen befinden sich mitten im Unwetter, ein Aufklaren ist derzeit nicht in Sicht. Zahlreiche alternative Zahlmodelle wurden erdacht, vielfach auch ausprobiert. Ein Allheilmittel allerdings ist noch nicht mal schwach am Horizont zu erkennen. Die Branche steckt in einem ernsthaften Dilemma: Nur wer qualitativ hochwertig arbeitet, erfüllt seine journalistischen Pflichten. Doch wie soll das gehen, mit immer weniger Geld zur Verfügung?

An dieser Stelle werden in den kommenden Wochen und Monaten immer wieder potentielle Wege aus der Krise vorgestellt. Wie kann der Journalismus der Zukunft aussehen, wie werden Menschen am besten erreicht, wie Inhalte möglichst verständlich und intuitiv dargestellt? Wie lässt sich guter Journalismus finanzieren? Bühne frei für kreative, motivierte Ansätze!

Technische Möglichkeiten wurden auf den Medientagen in den vergangenen Tagen zuhauf vorgestellt. Vor allem das Thema „Virtual Reality“ erfreute sich bei den Ausstellern großer Beliebtheit. Und natürlich ist es eine wunderbare Vorstellung: Menschen, die morgens statt in der Zeitung zu blättern etwa durch ein virtuelles Weißes Haus stapfen und an verschiedenen Ecken Stories rund um die US-amerikanische Innen- und Außenpolitik konsumieren können. Doch wie realistisch sind solche Vorstellungen, wo kommen technische und vor allem journalistische Grenzen ins Spiel? Virtual Reality, ist das nur eine Spielerei oder ein wirklich vielversprechendes Medientool für die Informationsvermittlung der Zukunft?

Solche und vergleichbare Fragen stehen bei „Zukunftsmusik“ im Mittelpunkt des Interesses – mit dem Ziel, den entsprechenden Antworten etwas näher zu kommen!

Foto:  FunkyFocus/Pixabay

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